14.10 - 20.10. Trainingslager 2007
Ostseetrainingslager 2007 vom 14. bis 20. Oktober in Trassenheide auf Usedom
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0. Tag, die Anreise
1. Tag, Haimeerchen
2. Tag, die Abkühlung
3. Tag, Ein toller Sonnenaufgang
4. Tag, Der große Tag
5. Tag, Der Freitag
6. Tag, Der Trauertag
Die Schlachtrufe von 3 Teams
Ein Dankeschön an alle
Tag 0, die Anreise
Pünktlich 9:17 Uhr ging es mit Sack und Pack, den großen und kleinen Kindern, 3 Muttis und den Anführern in einem 4 Sterne Reisebus mit nettem Fahrer los. Nach 4 h entspannter Fahrt, immer die Sonne an der Seite waren wir schon in Trassenheide. Kaum angekommen und die Sachen entladen gab es Mittagessen (Frikassee mit Reis und ein waldmeistergrünes stark süßes Getränk). Der Speisesaal war im rustikalen Bauernstil mit Holzmobiliar und Steinfußboden eingerichtet. In der Mitte des Raumes stand ein 6 x 2 m großer Tisch auf dem zum Frühstück und zum Abendbrot immer ein äußerst leckeres, liebevolles und abwechslungsreiches Büfett angerichtet war.
Die Kinder wurden altersgerecht den Zimmern (2-3 Doppelstockbetten, Tisch mit Stühlen, Schränken, Platz sowie eingebautem Bad) zugewiesen, die Betten bezogen und die Sachen in den Schränken verstaut.
Nun war endlich Zeit für die Ostsee, superruhig bis zum Horizont ohne Wind und schöner warmer Herbstsonne. Auf gings am Strand entlang bis zur Seebrücke in Zinnowitz (2,5 km) und auf der Promenade zurück. Danach waren wohl keine Muscheln mehr am Strand…
Zurück auf dem Gelände wurde sich noch die Zeit mit Spielen vor (großer Steinplatz mit Volleyballfeld und verkettete Ballancebalken) und in der Hütte vertrieben und 19 Uhr gab es endlich Abendbrot.
Dank der frischen Luft gingen wir alle früh schlafen und träumten von schönen folgenden Tagen.
Lest nun die Tagesberichte. Jeden Tag schrieb eine Gruppe einen kleinen Bericht. Traditionell wurden am ersten Tag gemischtaltrige Teams (von 6 bis groß) von den Kindern gebildet. Unsere Gruppen gaben sich die Namen: die Phününününüs, Podskakujasce Rekiny, die Topchecker Honeybunnies und die Sandflöhe.
maja
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Der 1. Tag – Haimeerchen
Was kann schöner sein, als einen Sonnenaufgang um 7:30 Uhr mit einer Joggingtour zur Seebrücke Zinnowitz zu begrüßen?!
Richtig: Im Bett liegen und bis um 9 ausschlafen!
AAABER: Was wäre ein Trainingslager ohne Sport?! Nach diesem Motto ging es den ganzen Tag aktivst zur Sache: Die Haie schwammen im Salzwasser der Zinnowitzer Therme und spielten sandige Spiele am Strand.
Zum Ausklang dieses Montages durften die Größeren noch ein Stückchen durch den herrlich bunten Wald laufen.
Sonne, blauer Himmel, Ostseestrand, Ostseewald, „haiße“ Haie – was will man mehr?!
die Topchecker Honeybunnies
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Der 2. Tag
Die „haißen“ Haie wurden gleich am Morgen abgekühlt als es hieß: Joggen bis zum Frühstück. Der einzige Lichtblick war das Frühstück (obermegahamageil). Obwohl der Rest nicht wirklich erwähnenswert ist, reißen wir ihn trotzdem kurz an. Jeder große Hai bekam einen kleinen und musste zusammen mit ihm im sportlichen Kreistraining schön schwitzen. Die wahrscheinlich lustigste Übung war die Schaufelübung (Sand mit einer Buddelschippe schnell von einem Buddeleimer über 5 m zum nächsten Buddeleimer transportieren = sehr lustig).
Die Meinungen gingen weit auseinander, als über das Mittag (Bulette, Kartoffeln + gekochtes Gemüse) diskutiert wurde (stellt euch einen Hahnenkampf mit 7 Mitstreitern vor).
Kurz danach gings für die Großen in feucht horizontaler Lage weiter. Die Kleinen hatten ein wenig mehr Pause, mussten sich danach aber in einer schwierigen Staffel behaupten. Die Großen durften sich beim Dehnen entspannen (endlich). Danach gings wieder locker flockig zum Abendbrot, was wieder alle Mägen überfüllte.
Liebe Grüße die Phününününüs
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Der 3.Tag
Der Mittwoch begrüßte uns gleich bei unserer allmorgendlichen Jogging-Tour mit einem wunderschönen, roten, runden Ball…äh…Sonnenaufgang!
Bereits auf dem Rückweg ging es bunt weiter: Sandfloh Anna und ihr TopCheckerHunnyBunnyFreund Luis sahen am Wegesrand lila Pilze stehen.
Als alle frisch und munter in unserem Heim waren, ging es auch gleich weiter mit dem uns wohlbekannten Programmpunkt, der neben den sportlichen Aktivitäten wohl der wichtigste war: ESSEN – genauer Frühstück! Nach dem Frühstück ging es direkt und ohne Umwege zu unserer liebsten Freizeitbeschäftigung! Genau! Wir liefen den wunderschönen Weg zur Schwimmhalle, den wir bis bisher schon 8mal hin und 8mal zurückgelegt haben. Was war des erste Schwimmen des heutigen Tages schön und anstrengend.
Dann ging es fast genauso weiter, wie es angefangen hatte: wir waren zwar leider nicht joggen vor dem Mittagessen, aber dafür durften wir nach dem Essen und nach einer kleinen Spielpause gleich wieder Schwimmen! War das heute schön! Einige Haie waren im Gegenstrombecken andere hatten Spaß. Auf dem Rückweg begegneten uns ganz schön viele Pfützen und ein Wildkatzentiger. Ja, es regnete an diesem Nachmittag (leider keinen Joghurt, der beim Frühstück fehlte!) Wir kamen trocken und mit eis und Lollies bestückt zu Hause an und mussten auch gar nicht so lange aufs Abendbrot warten.
Was war das heute für ein Abendbrot: es gab Gegrilltes und Salat bis zum Umfallen. Drei Mutige haben sogar draußen gegessen: Sandfloh Anna und ihr TopCheckerHunnyBunnyFreund Luis und die ortskundige Hannah.
Der Abend sollte mit Fußball (ganz klar: D – CZ 3:0…hat leider nicht ganz geklappt: 0:3 ) oder einer Filmvorführung („Was dein Herz begehrt“ – herzerweichend…) gestaltet werden.
Insgesamt war der Tag kurz, schön, anstrengend, mittel, mit Nintendo DS auf jeden Fall immer gut und ereignisreich!
die Sandflöhe
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Der große 4. Tag
Heute klingelten schon um 6 Uhr die Wecker in den Lagern der Haie. Nachdem alle mühsam aus den Betten gekrochen waren, erblickten wir Catrin, die uns mitteilte, dass es viel zu dunkel zum Joggen sei. Mehr oder weniger traurig über diesen Tatbestand versuchten alle ihr Schlafdefizit auszugleichen – was nur wenigen gelang. Einige waren demnach so ehrgeizig und rannten in die dunkle Nacht (Morgen) hinaus und wurden von Sandfloh Philipp im Schlafanzug eingefangen.
Unserem Geburtstagskind Daniel sangen alle Haie trotz des hektischen Frühstücks mit Lunchpaketzusammenstellung ein Geburtstagslied und überraschten ihn mit einer Torte und Kuchen.
Die UBB brachte uns nach Peenemünde, einem schönen alten verschlafenen Ostseebad, was auch potentielle Vereinsheime bot- direkt in Bahnhofsnähe.
Mit der MS Seeadler Schaukelten wir mit sagenhaften 14 bis 15 km/h mit 200 PS im Bug über den Peenestrom und den Greifswalder Bodden zur Greifswalder Oie. Die das Hallenwasser gewöhnten Haie trotzten bei sehr stürmischer See und hohen Wellen der Übelkeit – mehr oder weniger erfolgreich.
Wieder Land unter den Pfoten erfreuten sich die Podskakujasce Rekiny (hoppelnde Haie) und ihre Begleiter an einem informativen Vortrag über das Naturschutzgebiet und Geschichte der Greifswalder Oie in einem kleinen windgeschützten, aber unbeheizten Raum. Wir hatten 2 Stunden Zeit die Insel zu erkunden, denn das ist die maximal vorgeschriebene Zeit für Touristen (max. 50 Personen/Tag = eine Bootsfuhre davon!). Also machten wir uns nach einem Besuch der hiesigen Sanitäreinrichtungen (für einige das erste echte Plumpskloerlebnis) auf den Weg zum Leuchtturm. Diesen besichtigten wir Gruppenweise mutig, trotz Regen und Wind.
Auf der Rückfahrt nach Peenemünde wurden wir von einem Hagelschauer und den sich am Bug brechenden Wellen durchnässt. Am Bahnhof begann Philipp uns die Geschichte vom Vortag lauthals zu verkünden und ließ sich weder vom einfahrenden Zug noch den anderen UBB-Gästen beeindrucken. Tee, Kaffee, Kuchen und ein netter Puzzle- und Baderegelkontest mit Franz erwarteten uns im vertrauten JBE Strandgut (unser Heim).
Nach dem vorgezogenen Abendbrot ließen die „großen Haie“ diesen gelungenen Tag mit einem entspannenden Saunaabend in der Ostseetherme Zinnowitz ausklingen.
gez. Podskakujasce Rekiny
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Der 5. Tag Freitag, 19.10.2007
Alles hat ein Ende oder Wie die Zeit vergeht
Wirklich, beim Einschlafen schien man hin und her zu schaukeln. Der Ein oder Andere fühlte sich in seinem weichen Bett schon noch etwas wackelig. Am nächsten Morgen dann, war es endlich wieder hell genug, wenn auch noch sehr windig, um den sandigen Weg zur Seebrücke zu finden. Allerdings blieb uns nicht viel Zeit, weder den blutorangen, herrlichen Sonnenaufgang noch die stürmische See zu genießen. Aber für einen Gedanken blieb den meisten dann doch Zeit: Zum Glück war unser Schiffsausflug gestern. So mit beiden Beinen auf der Erde, war das windige Wetter und das schäumende Meer ein wirklicher Genuss – eben herbstliches Ostseefeeling pur. Nachdem fast alle fleißigen Haie wieder unter der Dusche standen, fehlte ein Sandfloh. Catrin und Franz machten sich gleich auf die Suche und fanden Lina wohlgemut auf ihrer Joggingrunde.
Das Frühstück war wie zu erwarten abermals sehr üppig und schmackhaft. Nachdem sich alle Haie gestärkt hatten, ging es ein letztes Mal auf den 21/2 km langen uns inzwischen wohlvertrauten Weg zur Schwimmhalle nach Zinnowitz. Oh, wie werden wir diesen Gang vermissen. Zuerst waren die kleinen Haie an der Reihe und dann die großen. Als diese in der Halle ankamen, heizten sie die ohnehin warme Luft noch weiter auf. Die Berliner Haie veranstalteten eine lautstarke und spannende Staffel in ihren Teams und erfreuten mit ihrer Begeisterung auch die übrigen Besucher des Beckens. Ganz nebenbei konnten Charlotte und Hannah, zwei unserer jüngsten Haie (6 Jahre alt) ihr Seepferdchen ablegen. Für die großen Haie ging daraufhin der Ernst des Trainings en letztes Mal in diesem Lager los.
Zu Mittag kehrten alle zu Sauerkraut und Bratwurst an den Tisch zurück. Nicht aber ohne sich vorher rote Wange und kalte Ohren geholt zu haben. Gegen starken Wind von vorn und begleitet von beeindruckenden Wellengang kämpften sich die kleinen Haie am Strand entlang zur Unterkunft. Im Anschluss gab es Freizeit für alle, die zum Fußballspielen, malen oder auch Musikhören genutzt wurde. Die ersten Haie wagten sich auch schon mal an ihre Koffer heran.
Gegen Nachmittag wartete eine abwechslungsreiche Ralley auf sportliche, wissensdurstige und kreative Haie. Die einzelnen Gruppen sollten ihren Teamgeist ein letztes Mal unter Beweis stellen. Ihre Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Man denke nur an die bunten Drachen, die gelungenen Märchenzeichnungen oder die –ha,ha – komischen Dinge, die so gefunden wurden. Vor allem aber die „Kienäppelhaie“ waren ein Hit, der von Catrin für die nächste Ewigkeit im Bild festgehalten wurde. Genauso wie ein obligatorischen Gruppenfoto von den „Ein dreifaches Berliner – Haie, Berliner – Haie, Berliner – Haie. Wo? Na, auf dem Foto!“, sicherlich ein tolles Erinnerungsstück für das heimische Fotoalbum.
Mit Recht waren dann alle hungrig und machten letztmalig zum Abendbrot den Speisesaal unsicher, um sich kurz darauf von Maja und Franz in die tiefschwarze Nacht geleiten zu lassen.
Gruseln musste sich aber wirklich keiner so richtig. Hand in Hand und gut gelaunt kamen wir alle wohlbehalten, aber etwas nass in unserem Strandgut wieder an.
Dann hieß es die Zähne zusammenbeißen und warten. Im Speisesaal liefen die Vorbereitungen für einen heißen Abend und das wurde er dann auch. Den Anfang machte die Auswertung der gesammelten Punkte – Ergebnis harter, schweißtreibender Teamarbeit. Nur zur kurzen Erinnerung: die Topchecker Honeybunnies, knapp vor den Rekiny und dicht gefolgt von den Phününününüs und den Sandflöhen auf dem dritten Platz.
Nach den feierlichen Minuten ging es kuschelig auf die Stühle. Man glaubt es kaum, aber auf sieben Stühlen haben 32 eng aneinander gequetschte Haie Platz gefunden. Zur Entknotung der Haikörper wurden zu passender Musik kräftig die Haiflossen geschwungen. Das Büffet aus Süßem, Knabberzeug und Getränken blieb nicht lange unversehrt. Zum krönenden Abschluss gab es noch ein Bildershow untermalt von Kommentaren wie „Ist das ein Doppelkinn?, Ist das scharf?, Oh, nein! Manche Fotos müssen einfach nicht sein.“ Doch wir finden, so ein gelungenes Trainingslager muss einfach in Bildern festgehalten werden.
die Muttis: Patricia, Manuela und Martha
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Der 6. Tag - Trauer
Schon am Abend zuvor hatte der Himmel zu weinen angefangen, denn der Abschied nahte. Vorbei waren die schönen Tage, voller Sonne und Freude. Graues wohin man schaute, Kälte und Regen am Abreisetag aber erleichterten dann doch den Abschied. Noch einmal ein Superfrühstück und schon ging es 10 Uhr zurück in unsere Hauptstadt, nach Hause, zu unseren Lieben.
maja
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Zur Erinnerung die Schlachtrufe von 3 Teams:
die Topchecker Honeybunnies:
Wir sind der Top, ihr seid der Flop!
Ihr seid die Bäcker, wir sind die Checker!
Wir sind süß wie Honey und schnell wie ein Bunny!
Zusammen ergibt das acht Topchecker Honeybunnies!
die Phününününüs
Wir sind nicht süßer und nicht schneller,
dafür haben wir Tupperware im Keller!
die Sandflöhe
Wer ist froh und hüpft durch den Sand?
Das sind die Sandflöhe! Ihr habts erkannt!
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Dankeschön ....
Zum Abschluss ein Großes Dankeschön an alle, die an diesem gelungenen Trainingslager direkt oder indirekt beteiligt waren, insbesondere: an unsere 3 Supermuttis, die Hauptorganisatoren Franz, Catrin und Maja sowie an all unsere lieben kleinen und großen Haie!
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Bilder
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